Stadtportrait
© Stadt Trebsen
Daten und Fakten
Trebsen mit den Ortsteilen
Altenhain,
Neichen und
Seelingstädt
Urkundliche Ersterwähnung: 1161
Land: Freistaat Sachsen
Landkreis: Landkreis Leipzig
Einwohner: 3.744 (31.12.2024)
Gesamtfläche: 35,03 qkm
Trebsen liegt zwischen den Städten Grimma und Wurzen an der Vereinigten Mulde und ist verkehrstechnisch gut über die BAB 14, die B 107 und S 47 zu erreichen.
Von Grimma kommend schweift der Blick in die Leipziger Tieflandsbucht. Die markanten Türme der Kirche und des Rathauses fallen sofort ins Auge. In der Ferne sieht man die Hohburger Berge und bei guter Wetterlage auch den Oschatzer Colm.
Als "Trebizin" wurde die Ortschaft 1161 erstmals urkundlich erwähnt und ist als Siedlung an einer Furt über die Mulde entstanden. Die Burg, jetzt Schloss Trebsen, diente der Sicherung eines wichtigen Muldeübergangs und alten Handelsweges. Der noch in Resten erhaltene Bergfried zeugt heute noch mit Mauerstärken bis zu 5 Meter von der Wehrhaftigkeit der Anlage. Das Schloss und die Kirche gehören zu den ältesten sichtbaren Zeugnissen der Besiedelungsgeschichte.
Der bedeutendste Fund in der Stadtkirche ist der Grabstein der Judita. Gefunden wurde dieser Grabstein 1981 bei einer archäologischen Grabung im Kircheninneren. Das Grabmal ist von hoher kunstgeschichtlicher Bedeutung als Zeugnis dafür, dass bereits vor 1200 in unserer Region Reliefgrabsteine gefertigt wurden.
1883 wurde die Muldebrücke eingeweiht und die bis dahin zur Überquerung der Mulde genutzte Seilfähre 1884 endgültig stillgelegt.
Mit der Inbetriebnahme der Papierfabrik Wiede & Söhne im Jahr 1893 begann die Papierherstellung, die bis zum heutigen Tag fortgeführt wird.
Die Orte Pauschwitz und Wednig kamen 1938, der Ort Walzig 1974 zu Trebsen.
© Stadt Trebsen
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Mit der Eingemeindung von Neichen und Seelingstädt am 01.01.1994 sowie Altenhain am 01.01.1999 wuchs das Stadtgebiet.
Zahlreiche Gewerbe- und Handwerksbetriebe, kleine und mittlere Unternehmen sowie Landwirtschaftsbetriebe sind im Stadtgebiet angesiedelt. Das papierproduzierende und -verarbeitende Gewerbe hat eine lange Tradition, ebenso der Gesteinsabbau.
Das angesiedelte Gewerbe, die zahlreichen Vereine, die vier Ortsfeuerwehren, die öffentlichen Einrichtungen, unterschiedliche Interessengruppen, die evangelische und die katholische Kirchgemeinden bilden das Rückgrat unserer Kleinstadt.